Hofverkauf in Altluneberg

Jeden Freitag von 10-18 Uhr
Mai - Mitte November

Jeden Freitag (Mai-November) bieten wir die übrig gebliebene Ernte der Woche zusätzlich in einem kleinen freien Ab-Hof-Verkauf in Altluneberg mit SB-Kasse an. Wir wollen damit lediglich der Lebensmittelverschwendung 🌏 entgegenwirken. Damit einhergehend können wir auch jenen Menschen unser Gemüse anbieten (wenn auch nur im kleinen Rahmen), für die eine ganze Gemüsekiste aus verschiedenen Gründen nicht geeignet ist.

Unsere Gemüse-Verwertungskette

1. Abo-KundInnen (Gemüsekisten, Tauschkisten & Zusatzverkauf)
2. Freier Ab-Hof-Verkauf für alle KundInnen
3. Restaurant-Verkauf
4. Eigenbedarf & Tierversorgung
5. Spenden

Warum haben wir Gemüse über?

Grundsätzlich teilen wir die komplette Ernte der Woche auf unsere Gemüsekisten auf. Dabei ist aber folgendes zu berücksichtigen:

In unserer Anbauplanung planen wir bis zu 30 % mehr Gemüse je Kultur ein als wir letztlich benötigen. Mit diesem Puffer können wir mal extreme Wetterlagen oder einen Schädlingsbefall ausgleichen und haben dann noch genug für die Gemüsekisten übrig. Bleiben wir davon verschont, ernten wir dementsprechend mehr als wir letztlich benötigen, um die Gemüsekisten zu befüllen. Manche Kulturen werden gewogen (z. B. Spinat, Tomaten oder Schnittsalat) und andere zu entsprechender Stückzahl (Kohlrabi, Auberginen, Gurken) in die Gemüsekisten gelegt.

Wenn wir nun 100 Gemüsekisten haben und 115 Kohlrabi, bleiben 15 Stück übrig, die wir nicht fair verteilen können. Diese sind dann eine zusätzliche Tauschmöglichkeit oder können von unseren AbonnentInnen (in Altluneberg) dazu gekauft werden. Ist dann noch etwas übrig kommt es in den Hofverkauf.

Wie wir das Gemüse verteilen

Bei den Kulturen, die wir für die Kisten wiegen (z. B. Tomaten, Grünkohl, Schnittsalat), bleibt in der Regel weniger übrig. Hier können wir die gesamte Ernte durch unsere Gemüsekisten-Anzahl teilen.

Beispiel:
63 kg Tomatenernte / 120 Gemüsekisten = 525g pro Gemüsekiste.
Jede Gemüsekiste bekommt dann 1 Schälchen Tomaten zu je 500g.
Wir lassen uns beim Wiegen dann den Puffer je Einheit von 25g.

Rein rechnerisch bleiben dann 3 kg Tomaten übrig. In der Praxis nicht. Manchmal hat das Gemüse eine Schadstelle, die beim Ernten nicht entdeckt wurde und dann beim Packen erst auffällt. Ist diese Tomate dann faulig, können wir sie aus der Gesamtmasse einfach entnehmen. Auch verliert Gemüse nach der Ernte laufend an Gewicht, weil es Wasser verliert. Das ist ganz normal uns wir alle kennen es, wenn eine Gurke irgendwann gummiartig wird oder die Paprika schrumpelig.

Was nach dem Wiegen übrig bleibt, wird dann zusätzlich verkauft. Das sind in unserem Beispiel ca. 1–1,5 kg Tomaten. Die wöchentlichen Ernten können stark variieren und sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig.

Einige Gemüsearten planen wir nach Stückzahl. Das können beispielsweise Kohlrabi, Kopfsalate oder Gurken sein.

Beispiel:
130 Stück Kohlrabi auf
120 Gemüsekisten.
Hier bekommt jeder 1 Kohlrabi.
Die übrigen 10 Kohlrabi sind dann eine zusätzliche Tauschmöglichkeit oder können von unseren AbonnentInnen in Altluneberg dazu gekauft werden. Bleibt danach noch etwas übrig, sind sie im Ab-Hof-Verkauf am Freitag erhältlich.

Gemüsekisten auf dem Packgang